In Island können Sie je nach Jahreszeit völlig unterschiedliche Reiseerlebnisse erleben. Der Sommer ist geprägt von Licht, Wärme und lebendiger Natur, was sich hervorragend für aktive Outdoor-Abenteuer eignet. Im Winter können Sie Polarlichter, Eiswelten und eine magische Stimmung auf Island erleben, ideal für besondere Ereignisse und Fotografie. Doch welche Jahreszeit passt zu Ihnen? In diesem Artikel helfen wir Ihnen dabei, die perfekte Reisezeit für Ihre Islandreise zu finden.
Island im Sommer
Wetter & Klima
Im Sommer herrschen in Island durchschnittliche Temperaturen von 10-15° C vor, Temperaturen um die 20° C sind allerdings auch keine Seltenheit. Auf Grund der Mitternachtssonne bleibt es im Juni bis zu 24 Stunden hell, sodass Sie genug Zeit haben, Island zu erkunden, Ausflüge zu unternehmen und spontane Stopps einzulegen.
Aktivitäten

Der Sommer in Island bietet zahlreiche Aktivitäten. Wanderfreunde kommen hier auf den ausgeschilderten Trails zum Beispiel auf dem Laugavegur auf ihre Kosten. Wollten Sie schon immer einmal ins Hochland? Das Befahren ist lediglich im Sommer möglich. Besonders gute Chancen, Wale bei einer Walbeobachtungstour zu sehen, haben Sie im Sommer. Auch Papageitaucher sind insbesondere von Mai bis August an den Küsten unterwegs. Möchten Sie als Selbstfahrer Island bei einer Rundreise erkunden oder auf dem Rücken der Pferde durch die weiten Landschaften reiten? Der Sommer biete dafür optimale Bedingungen.
Landschaft und Natur
Insbesondere die imposanten Wasserfälle können im Sommer aufgrund des starken Schmelzwassers bestaunt werden. Die Landschaft ist geprägt von grünen Bergen, blühenden Wiesen, den Lupinenfeldern und einer lebhaften Tierwelt.
Vorteile des Sommers
Alle Regionen in Island, insbesondere auch die Westfjorde und das Hochland sind gut erreichbar. Es herrschen ideale Bedingungen zum Fotografieren auf Grund der Mitternachtssonnen-Lichtstimmung. Zudem hat man durch das lange scheinende Tageslicht die Gelegenheit, die Natur-Sehenswürdigkeiten des Landes auch zu weniger stark besuchten Stunden zu erkunden. Die Temperaturen sind perfekt, um an den zahlreichen Aktivitäten draußen teilzunehmen.
Für wen geeignet?
Der Sommer in Island eignet sich insbesondere für Familien mit Kindern, Outdoor-Fans, Wanderer und Naturfotografen. Wenn Sie Island das erste Mal besuchen und möglichst viel sehen sowie flexibel unterwegs sein möchten, ist der Sommer optimal.
Island im Winter
Wetter & Klima

Im Winter herrschen in Island Temperaturen von -5° C und 5° C. Die Tage sind im Vergleich zum Sommer kürzer, sodass mit 4-6 Stunden Tageslicht gerechnet werden muss. Auch Stürme sind im Winter immer mal wieder ein Thema und die Straßenverhältnisse sollten stets vor Abreise überprüft werden. Grundsätzlich erfordern die Wetterbedingungen in Island im Winter etwas mehr Flexibilität.
Aktivitäten

Im Winter haben Sie die Möglichkeit, Polarlichter zu sehen. Die besten Chancen haben Sie dafür von September bis April. Lediglich im Winter können Sie Eishöhlen-Touren und Schneemobil-Touren unternehmen. Auch Gletscherwanderungen im Winter sind zu empfehlen. Ein besonderes Wintergefühl erleben Sie in den heißen Quellen und Hot Pots im Schnee. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im gemütlichen Ferienhaus in Island und genießen die flackernden Nordlichter bei einem heißen Bad im Hot Pot.
Landschaft und Natur

Die Winterlandschaft in Island ist eher ruhig. Die Wasserfälle sind zugefroren und bilden faszinierende Eisskulpturen. Die klare und kalte Luft ist optimal für das Fotografieren. Insbesondere die blauen Eishöhlen sind einzigartig und einen Besuch im Winter wert.
Vorteile des Winters
An den beliebten Sehenswürdigkeiten werden im Vergleich zum Sommer weniger Besucher zu erwarten sein. Der Schnee, die Dunkelheit und möglicherweise die Polarlichter erzeugen eine fast schon magische Atmosphäre, die vor allem für das Fotografieren perfekt ist.
Für wen geeignet?
Wer einzigartige Wintererlebnisse und Nordlichter sucht, ist im Winter auf Island genau richtig. Auch Paare, die die romantische Winterstimmung mögen, kommen im Winter auf Island mit Sicherheit auf Ihre Kosten. Für Reisende die Kurztrips bevorzugen, erfahrene Selbstfahrer oder geführte Tourteilnehmer sind, ist das winterliche Island eine Reise wert.
Unser Fazit
Der Sommer ist ideal für Sie, wenn Sie möglichst viel sehen möchtest, gerne aktiv unterwegs sind, zum ersten Mal nach Island reisen oder die Mitternachtssonne erleben möchten. Der Winter passt zu Ihnen, wenn Sie die Polarlichter sehen möchten, die Stille lieben, besondere Naturphänomene wie Eishöhlen erleben oder Winterlandschaften fotografieren möchten. Grundsätzlich bieten beide Jahreszeiten einzigartige Erlebnisse und die Wahl hängt letztendlich vom Reisetypen und Ihren Interessen ab. Aber eins ist klar: Island lohnt sich zu jeder Jahreszeit – nur auf unterschiedliche Weise.