Siglufjördur

Siglufjördur ist die nördlichste Stadt Islands und es trennen sie nur 40km vom Polarkreis. Seinen Aufschwung bekam das kleine Fischer-Städtchen durch den Heringsboom in den 1940 und 50er Jahren. Ein Besuch im Heringsmuseum ist ein Must-Do. Hier wird anschaulich die Geschichte des Heringsbooms erläutert.


Meeresangeln in den Westfjorden

Die Westfjorde sind besonders bei Meeresanglern für Tagesausflüge oder ganze Angelreisen beliebt. Jährlich kommen über 1.000 Angler aus aller Welt in die Region, um hier den Fang ihres Lebens zu machen. Gerade die Fischerdörfer Flateyri und Sudureyri sind ideale Ausgangsorte für Angelausflüge; auch Island ProFishing hat seine Angelhütten und -boote in den Dörfern liegen.

 

Husavik

Husavik ist das Zentrum der Walbeobachtung in Nordisland. Mit bis zu 99% Wahrscheinlichkeit sieht man hier neben Buckelwalen, Schweinswalen auch Delfine und Tümmler. Das beschauliche Städtchen ist zudem an der wunderschönen Skjalfandi-Bucht gelegen.

Dettifoss

Der kraftvollste Wasserfall Europas ergießt sich mit 193m³ Wasser pro Sekunde in eine rund 45 Meter tiefe Kaskade. Ein feiner Sprühnebel und recht beachtlicher Lärm entstehen durch die beeindruckenden Wassermassen.

Dynjandi Wasserfall

Einer der schönsten und beeindruckensten Wasserfälle Islands liegt in den Westfjorden – der Dynjandi Wasserfall (übersetzt: der Donnernde). Dieser setzt sich aus 6 verschiedenen Wasserfällen fächerförmig zusammen  und stellt mit seinen knapp 100m Höhe und 60m Breite eine atemberaubende Naturschönheit dar.

Akureyri

Akureuyri ist nicht nur einer der schönsten Orte Islands, sondern gilt gleichzeitig auch als die Hauptstadt des Nordens. Der Botanische Garten zeigt alle einheimischen Pflanzenarten und darüber hinaus rund 7000 ausländischer Arten. Wahrzeichen der Stadt ist darüber hinaus die schon von weitem sichtbare Akureyrarkirkja, dessen Architekt ebenso die Hallgrimskirche in Reykjavik entworfen hat. Daneben lohnen sich Besuche in den vielen Museen der Stadt, wie dem Kunstmuseum.

Myvatn See & Naturbad

Der Myvatnsee in Nordisland verdankt seinen Namen den abertausenden Mücken, die sich hier im Sommer tummeln. Das auch heute noch vulkanisch sehr aktive Gebiet ist ein Paradies für Vogelliebhaber. Bis zu 16 verschiedene Entenarten sind hier anzutreffen. Umgeben von wunderschöner Natur ist ein Bad in der Lagune des Myvatnbads ein Fest für die Sinne. Wohlige Temperaturen und gesundheitsfördernde Bestandteile des Wasser tun dem Körper und Geist Gutes.

Latrabjarg Vogelklippen

Diese Klippen sind einer der bemerkenswertesten Vogelklippen Islands. Bei Bjargtangar markieren sie sowohl den westlichsten Punkt Islands als auch Europas. Sie sind mit ihren 14 Kilometern nicht nur die längste sondern mit ihrem 13-14 Mio Jahren alten Gestein auch die älteste Felsformation Islands. Am höchsten Punkt fallen die Klippen 441m senkrecht ab. Im Sommer nisten hier abertausende Seevögel, sodass Latrabjarg die größte Seevögelkolonie der nördlichen Hemisphäre darstellt.

Seydisfjördur

Seydisfjördur ist nicht nur der Anlegehafen der Fähre Nörrona, die von Dänemark über die Faröer Inseln nach Island fährt, sondern ist auch eine idyllische kleine Stadt mit viel Charme im Osten von Island. Alles in dieser Stadt ist farbenfroh und man spürt die lebensfrohe Kultur der Einwohner. Aber auch die Umgebung bietet einiges - so findet man hier unzählige Wasserfälle, eine beeindruckende Bergkulisse und das wunderschöne Naturreservat Skalanes.

Herdubreid

Herdubreid ist ein 1.682m hoher Tafelvulkan, der nördlich des Vatnajökull liegt. Durch die auffällige Form wird der Vulkan auch oft als die "Königin der Isländischen Berge" bezeichnet.


Lagarfljot und Hengifoss Wasserfall

Lagarfljot oder auch Lögurinn ist der drittgrößte Binnensee und befindet sich im östlichen Teil von Island. In seiner näheren Umgebung findet man neben dem größten Waldgebiet Islands, das Hallormsstadarskogur, auch den Hengifoss, der mit seinen 118m einer der höchsten Wasserfälle des Landes ist. 

Askja

Die Askja ist ein riesiger Vulkankrater mit dem Kratersee Öskjuvatn, der mit seinen 220 Metern zu den tiefsten Seen Islands zählt. Die Kaldera setzt sich aus mehreren Vulkanen u.a. dem Viti zusammen, in dessem Kratersee man ein warmes Bad genießen kann.

Snaefellsjökull Gletscher

Dieser 1.410m hohe Gletscher gilt als einer der schönsten und regelmäßigsten Vulkane des Landes. Bei gutem Wetter haben Sie vom Gipfel aus einen fantastischen Blick über Hellissandur und die Bucht Breidafjördur, vielleicht sogar bis in die Westfjorde. Der Gletscher dient als Eingang zum „Mittelpunkt der Erde“ in Jules Verne gleichnamigen Roman. Die Umgebung Snaefellsness wird aufgrund ihrer zahlreichen landschaftlichen und geschichtlichen Vielfalt auch als „Island in Miniatur“ bezeichnet.

Hraunfossar und Barnafoss

Die Lavawasserfälle bieten ein wunderschönes Naturschauspiel. In unzähligen Kaskaden tritt das kristallklare Wasser aus dem Lavagestein und bietet dem Betrachter einen atemberaubenden Anblick. Der etwas oberhalb liegende, nicht weniger beindruckende Barnafoss stürzt über mehrere Stufen in die Tiefe. Seinen Namen (Kinderwasserfall) erhielt er nach einem tragischen Ereignis der Vorzeit, bei dem zwei Söhne einer Witwe in den reißenden Fluss stürzten.

Sprengisandur Route

Die berühmte Sprengisandur Route ist die längste Nord-Süd-Route Islands und führt durch das gleichnamige Hochland-Gebiet, welches sich vom Hofsjökull bis zum Vatnajökull Gletscher erstreckt. In früheren Zeiten, als man Pferde als Transportmittel nutzte, galt diese Route als gefährlich und heimtükisch. Heutzutage bietet Sie eine wunderbare Möglichkeit das Hochland Islands zu erkunden.

Geysirgebiet

Ein Muss bei einem Aufenthalt in Island sind die faszinierenden Geysire. Der Namensgeber dieses Naturschauspiels, der Große Geysir, ist praktisch seit seinem letzten Ausbruch im Jahr 2000 nicht mehr aktiv. Bis zu 100 Meter hohe Fontänen hat er bis dato hervorgebracht. Heutzutage konzentrieren sich die Besucherströme auf den äußerst aktiven Geysir Strokkur, der alle 5 bis 10 Minuten seine 20 Meter hohe Wassersäule emporschießt.

Gletscherlagune Jökulsarlon

Eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Islands ist die Gletscherlagune Jökulsarlon. Hier schwimmen riesige Eisberge des Gletschers Breidamerkurjökull auf einem See. Eine Bootsfahrt lohnt sich, nicht nur wegen der wunderschönen Fotomotive, die das über 1000 Jahre alte Eis bietet. So wurde z. B. der James Bond Film „Stirb an einem anderen Tag“ schon hier gedreht.

Hengill Geothermalgebiet

Das Hengill Geothermalgebiet ist ein im Vulkansystem, welches sich im Südwesten Islands befindet und aus drei Vulkanen besteht. Das Besondere dieses Gebietes ist seine Zusammensetzung aus Rhyolith-Gestein, Fumarolen und heißen Quellen und ist landschaftlich sehr zu empfehlen.

 

Skaftafell Nationalpark

Der Skaftafell Nationalpark gehört seit dem Jahr 2008 zum größeren Vatnajökull Nationalpark. Ein Besuch ist dringend anzuraten, denn hier trifft man auf eine äußerst vielseitige Landschaft, die mit Wäldern, Heide und nicht zuletzt Gletschern zu Wanderungen einlädt.

Landmannalaugar

Landmannalaugar liegt im südwestlichen Teil Islands im Hochgebirge und ist Teil des Fjallabak-Nationalparks. Hier findet man eine atemberaubende Landschaft, die nur so strotzt vor Gegensätzen - neben farbenfrohen Gesteinslandschaften bahnt sich eine schwarze Lavazunge den Weg und endet in einem grünen Wiesengebiet.  Vielfältiger kann man es fast nicht haben!

Blaue Lagune

Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Islands ist die Blaue Lagune.  Inmitten eines Lavafeldes befindet sich der stets 38 Grad Celsius warme See, der vom angrenzenden Geothermalkraftwerk Svartsengi gespeist wird. Durch seinen hohen Mineral- und Kieselsäuregehalt wird dem Wasser eine heilende Wirkung bescheinigt.

Blaue Lagune Blaue Lagune Blaue Lagune

Seljalandsfoss

Ebenfalls im Süden Islands gelegen, ist der Seljalandsfoss  - einer der faszinierendsten Wasserfälle Islands. Wo sonst kann man schon hinter dem Wasserschleier entlang spazieren?!

Skogafoss und Museum Skogar

Am Fuße des 2010 ausgebrochenen Eyjafjallajökull befindet sich der beschauliche Ort Skógar. Eines der bekanntesten Museen des Landes ist das Skógasafn, ein Freilicht- und Heimatmuseum, das anschaulich und authentisch das Leben in Südisland darstellt. Westlich des Ortes stürzt sich der Skogafoss 60 Meter in die Tiefe.

Westmänner Inseln

Rund 10 Kilometer vor der isländischen Küste befinden sich die Westmänner Inseln (Vestmannaeyjar), die aus 15 Inseln und zahlreichen Felsklippen bestehen. Erst 1963 entstand die Insel Surtsey durch vulkanische Aktivität. Der zehn Jahre spätere Vulkanausbruch veranlasste die schlagartige Flucht der Bewohner der Hauptinsel Heimaey. Rund 400 Häuser konnten den Lavamassen nicht entfliehen. Die Inselgruppe ist zudem ein Hauptbrutplatz der Papageientaucher.

Kap Dyrholaey

Westlich von Vik befindet sich das Kap Dyrhólaey mit seinem eindrucksvollen Torbogen.  Das Felskap ist 120 Meter hoch und bietet ein Paradies für Eiderenten, Küstenseeschwalben, Papageientaucher und Eissturmvögel. In der Brutzeit im Mai und Juni kann der Zugang nur eingeschränkt werden. An der Spitze des Kaps steht ein kleiner Leuchtturm sowie eine Markierung des südlichsten Punktes Islands.